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Gesundheit mit System
3. Linzer Internationale Pflege-/Fachtagung Pflege als Arbeitswelt der Zukunft
 
 
VORWORT

Pflegedirektorin Gertraud Fribl

„Wir Menschen können Zukunft nicht mit letzter Sicherheit voraussagen - wir können aber Zukunft möglich machen.“ Das stellte bereits der französische Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry fest. Und genau darum muss es gehen: Die Zukunft möglich machen. Die kommenden Jahre bringen gewaltige Umbrüche und Herausforderungen mit sich. Die Aufgaben können nicht mit den Methoden und Instrumenten der Vergangenheit bewältigt und gestaltet werden. Dies gilt in allen Bereichen unseres Lebens, aber insbesondere auch im Pflege- und Gesundheitswesen.
Das bedeutet nun nicht, dass bewährte Strukturen einfach beseitigt werden sollen. Wir müssen jedoch den Mut haben, Bewährtes von Überkommenem und Tragfähiges von Verkrustet-Br¨chigem zu unterscheiden, um die Strukturen erneuern zu können, dass sie zukunftsfest sind.
Zukunftsweisende Pflege und Gesundheitsgedanken brauchen auch Verlässlichkeit und Stetigkeit. Leitlinie muss daher sein, die Balance zu halten zwischen Veränderung und Bewahren. Die Verbindung von Tradition und Fortschritt, von Erhalt und Erneuerung bildet auch den Kern unserer Fachtagung.
Daher muss Innovation und Dynamik gefördert werden. Nicht Probleme verwalten, sondern Zukunft gestalten durch Förderung von Ideen und Entwicklungen.
Mir ist es ein besonderes Anliegen, dass in der Fachtagung Vor-, Quer- und Nachdenken erwünscht ist und diese mit Ideen, Anregungen und Vorschlägen begleitet wird.

„Vielleicht gibt es schönere Zeiten, aber diese ist unsere.“ Daher gilt: Nutzen wir sie, um sie positiv zu gestalten - gemeinsam.




Unterschrift Gertraud Fribl

Pflegedirektorin Gertraud Fribl

Tagungsleitung